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Das waren vier arbeitsreiche Wochen.
Discothekensterben
Ich war 1977 - mit 15 - das erste Mal in einer Disko - damals Dorfdisco und mir war klar, ich werde DJ. 3 Jahre später war ich schon als DJ in der damals größten Disco in Bayern tätig. In den darauf folgenden Jahren, wuchs mein Bekanntheitsgrad ständig - wenn im Südbayerischen Raum eine neue Disco eröffnete, war ich dort der DJ. Da wurde dann auch der Name "Club" kreiert. Es gab nach wie vor die Disco aber es war dann auch der Club integriert.
In München schossen dann ~1985 die Clubs in alten Gebäuden - Lagerhallen aus den Boden und der DJ war 5 Tage die Woche gebucht - egal ob Montag oder Samstag - es war der Wahnsinn.
Der DJ wurde zum Club DJ und war im weitem Rund gebucht. Ich war über Spanien - Frankreich - ganz D verteilt unterwegs.
Mit dem Irakkrieg ist dann vieles eingebrochen - die Szene hat sich neu erfunden. Es gab weltweit Tanztempel und ganze Stadtteile die zu Partiemeile wurden.
Es begann in den 2000er das Buhlen um Gäste und Publikum - die zig Clubs wollten alle ein Stück vom Kuchen abhaben. DJs mussten dann einen großen Namen haben und selbst Musik produzieren.
Ich hatte zwar mit DJs wie Sven Väth - Hell - MouseT Gigs, die waren aber einzigartig. Große Clubs mussten große DJ Lineups auf der Liste haben.
Mit der Loveparade begann dann wieder eine neue Ära - es gab die Mega-Festivals - alles größer alles noch spektakulärer.
Das war dann auch der Anfang für das Clubsterben und ausdünnen von Dorfdiskos. Die Maße fuhr hunderte von Kilometer um bei der Maße zu sein.
Aber auch eine neue Ära tat sich auf: Die Bars - Hotelbars - Rooftop - Beachclubs sprossen aus dem Boden und viele viele Privat Partys waren angesagt. Wieder eine gute Zeit für mich - es gab Zeiten, da war ich 10 Tage am Stück, mit zum Teil 3 Sets am Tag unterwegs und das europaweit unterwegs.
Dann kam der Hype um Corona - viele brachen ein - auch viele Discotheken gaben auf. Nachdem die Lüge um Corona nicht weiter aufrecht erhalten werde konnte, hatte ich ein Jahr lang das Gefühl: Jetzt holen alle das auf, was Jahrelange unterdrückt werden musste.
Aber jetzt - zwei Jahre später muss ich feststellen - die Menschheit ist anders geworden. Kaum macht ein Club auf, schon muss er wegen "Lautstärke" wieder schließen. Eventlokation müssen ab Mitternacht, die Musik leiser machen. Outdoor Event, besonders bei mir in Bayern müssen ab 22 Uhr abdrehen.
Dazu die Hammer Kosten für Personal und Unterhalt. Dazu kommt - läuft irgendwo ein Laden - kommen die nächsten angerannt und machen nebenan, selbiges auf. Zocken 1 Jahr das Finanzamt und Staatsgelder ab und schließen dann wieder.
Oben drauf stiegen die Preise, dazu haben die Großeltern nicht mehr das Geld um das Leben deren Enkel zu versüßen, so dass die auch nicht jede Woche in saus und braus leben können. Die, die noch Geld im Überfluss haben, sind größtenteils im fernen unterwegs - wo es eben gerade Hipp ist, sich zu zeigen ... 2024 war es der Gardasee und Mallorca ... 2025 glaube ich war es wieder IBIZA.
Privat Partys sind auch kaum noch möglich - Lokation werden bei Partys mit Anzeigen und Klagen überrollt - das ist alles nicht mehr schön.
Fazit: Ich hatte eine wunderbare - grandiose Zeit - 45 Jahre DJing - alles erlebt - jetzt ist es Zeit zu gehen. Und so ergeht es vielen anderen aus der Eventbranche auch. Die Jugendlichen heutzutage strömen in die Ballungsszenerie - aber eben nur 1x Monat und nicht 2x die Woche, hören überall die gleiche Musik - neues an guter Musik ist absolut Mangelware und das ist für die Gastronomie bei Diskotheken, nicht mehr wirtschaftlich ... deshalb das Sterben des "Nightlives" Gute Nacht ..
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Ich bin ein Experte auf meinem Gebiet. Aber ohne mein Team wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Ich liebe es, mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten und mit meiner Leidenschaft und Kompetenz meine Ziele zu verwirklichen.
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